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05.04.2014, 20:48 Uhr
 
Online-Check für www.wickede.de zeigt: Bedarf für ein update
Das ungünstige Abschneiden des offiziellen Wickeder Internet-Auftritts bei einem Expertencheck im Landtag ist für mich so nicht nachvollziehbar. Es sollte aber trotzdem Anlass sein, bald das Wickeder www-Schaufenster gut neu einzurichten. Die Homepage einer Gemeinde ist das digitale Aushängeschild unserer Heimat. Für Familien oder Firmen, die über einen Zuzug nachdenken, kann auch schon eine ansprechende Homepage positiv wirken. Die Grünen-Fraktion im NRW-Landtag wollte jetzt wissen, wie die Stadt- und Gemeindeverwaltungen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Service-Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. (http://gruene-fraktion-nrw.de/online-check) Dazu wurden die Homepages aller 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen aufgerufen
und mit Open-Data-Experten aus NRW unter die Lupe genommen. Es gibt sicher dringlichere Baustellen in Wickede für Politik und Verwaltung, gleichwohl gibt der Internet-Check gibt Anlass, in nächster Zeit schrittweise Verbesserungen anzupacken: Grundsätzlich stimmt, dass das Erscheinungsbild der Wickeder Website in die Jahre gekommen ist. Insofern besteht hier ein Nachbesserungsbedarf, damit die Wickeder Gemeindeseite dann zusätzlichen Nutzen bietet und modernen Sehgewohnheiten im Netz besser entspricht. Beispiele gut getesteter Kommunen, wie dies leichter zu machen ist, sollten wir aufgreifen. Richtig ist aber auch, dass schon heute die wichtigsten Informationen auffindbar sind. Gut finde ich, das seit langem ein Ratsinformationssystem und das ganze Ortsrecht abrufbar sind. In jede Bewertung spielen auch ganz persönliche Vorlieben und der Zeitgeist hinein - das gilt sicher auch, was die Tabelle der Grünen im Landtag betrifft. Das ändert aber nichts daran, dass für den vor kurzem eingestellten IT-Fachmanns ein "update" des digitalen Schaufensters und des virtuellen Rathauses eine baldige Aufgabe sein sollte. Außerdem sehe ich hier eine interessante Chance, dass an dieser Stelle ehrenamtliches Engagement von web-kundigen Bürgerinnen und Bürgern oder von gewerblichen Onlineprofis aus der Ruhrgemeinde zum Einsatz kommen könnte. Wichtig finde ich schließlich, durch aktuelle Fotos die ansprechendsten Seiten der Gemeinde größer nach vorne auf die Bildschirme der Nutzer zu bringen, z.B. die neuen Ruhrauen, die Frühlingsblüher im Ortskern oder unsere Kulturevents und Feste. Hier könnte die Zusammenarbeit mit den Bürgern fortgesetzt werden. Heute erwarteten Bürger und Kunden allerdings mehr von einer Homepage als zu Beginn des Internetzeitalters: Die erste Generation einer Homepage entsprach einer einfachen Visitenkarte der Gemeinde. Bei der zweiten Generation legte man Wert auf ein tolles Design. Auf der dritten Entwicklungsstufe ging es um die Kontaktaufnahme mit dem Bürger. Die heutige vierte Generation einer Homepage erlaubt dem Nutzer mit der Verwaltung zu "reden". Das heißt, ihm stehen u. a. Download-Formulare zur Verfügung, was Zeitersparnisse bringt, da er sie nur noch ausgefüllt zurückschicken muss. Hier sieht die CDU noch Optimierungsbedarf und hat dies als einen Punkt in ihr Wahlprogramm aufgenommen.